Von Hühneraugen sind viele Menschen betroffen. Sie entstehen, wenn über längere Zeit Druck und Reibung auf Hautpartien mit wenig Abstand zum Knochen einwirkt, beispielsweise am kleinen Zeh. Meist sind zu enge sowie hochhackige Schuhe dafür verantwortlich. Dadurch bildet sich eine bis zu mehrere Millimeter dicke Hornhaut, die bei anhaltender Belastung kegelförmig nach innen wächst - das Hühnerauge entsteht. Diesen Artikel weiter lesen
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Schon ein geringer Druck reicht dann aus, um das Hühnerauge schmerzhaft zu reizen. Besonders lästig sind Hühneraugen zwischen den Zehen, da die Behandlung hier sehr umständlich ist. Hühneraugen lassen sich gut nach dem Prinzip der feuchten Wundheilung behandeln. Ein altes Hausmittel sind warme Kräuter-Kompressen aus Eibisch, Rotulme und Beinwell. Dabei legt man ein mit dem Kräutersud getränktes Mulltuch auf das Hühnerauge.
Die moderne Form dieser "Nass-Behandlung" sind so genannte Feucht-Pflaster, die den Druck mindern und damit den Schmerz lindern. Unter dem Pflaster entwickelt sich ein feuchtes Klima, das die Hühneraugen aufweicht. Die geschädigte Haut kann sich anschließend erneuern. In besonders hartnäckigen Fällen müssen Hühneraugen allerdings chirurgisch beim Podologen entfernt werden. Diabetiker sollten grundsätzlich ihre Füße bei der medizinischen Fußpflege behandeln lassen, da aufgrund ihrer Erkrankung die Nerven in den Füßen geschädigt sein können und Verletzungen nicht rechtzeitig wahrgenommen werden. Entzünden diese sich, kann dies schlimme Folgen bis hin zur Amputation nach sich ziehen.
Um die Entstehung neuer Hühneraugen zu vermeiden, sollten daher ausreichend große Schuhe und nur selten Pumps getragen werden. Außerdem heißen es die Füße immer willkommen, wenn sie ab und zu mit einer pflegenden Creme eingerieben werden. Das macht die Haut geschmeidig und kann daher der Hornhautbildung vorbeugen.




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