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Kliniken wollen mit Extra-Leistungen beim Kunden punkten

Mit Vorsorgeprogramme wollen die deutschen Kliniken in den kommenden Jahren punkten. So wollen die Krankenhäuser ihre Patienten beispielsweise bei der Gewichtsreduktion oder Nikotinentwöhnung begleiten und in Gymnastikkursen zur Bewegung anleiten. Diese Angebote schaffen nicht nur zusätzliche Einnahmequellen, sondern tragen auch dazu bei, die Kunden stärker an die jeweilige Klinik zu binden. Das sind Ergebnisse der Studie "Branchenkompass 2009 Gesundheitswesen" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. Diesen Artikel weiter lesen

Dabei sind Senioren eine zunehmend wichtige Zielgruppe für die Krankenhäuser. Kurse zur Sturzvorsorge oder Funktionsgymnastik sollen dazu beitragen, gesundheitlichen Schäden oder einer Pflegebedürftigkeit vorzubeugen. Für Patienten, die bereits pflegebedürftig sind, will jede zweite Klinik neue Angebote an Pflegedienstleistungen entwickeln. Zudem planen die Krankenhäuser, ihren Kundenkreis zu erweitern, indem sie Angebote für neue Zielgruppen schaffen. So wollen 42 Prozent der befragten Top-Entscheider aus 50 großen Krankenhäusern bis zum Jahr 2012 Manager-Check-ups ins Programm aufnehmen. Ebenso viele Kliniken versuchen, besonders zahlungskräftige Kunden mit speziellen Premiumleistungen oder Luxusausstattungen anzuziehen. 70 Prozent der privaten Krankenhäuser planen dabei Komfortleistungen oder Investitionen in die Aufwertung ihrer Ausstattung. Dazu gehören neben komfortabel eingerichteten Krankenzimmern beispielsweise auch Wellness- und Fitnessleistungen oder ein besonderes Essensangebot.

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