Jeder dritte Deutsche im Alter von 65 bis 74 Jahren nutzt das Internet. Dies teilt nun der Branchenverband Bitkom anhand von Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat aus 2008 mit. Berücksichtigt wurden dabei alle Befragten, die das Internet in den letzten drei Monaten genutzt haben. 30 Prozent der Deutschen von 65 bis 74 Jahren nutzen das Internet gelegentlich, im Alter von 55 bis 64 Jahren nutzen es sogar 60 Prozent. Damit ist unter dem Strich fast jeder zweite Deutsche in der Altersgruppe von 55 bis 74 Jahren online, dies entspricht 45 Prozent. Damit liegt Deutschland im europaweiten Vergleich im oberen Mittelfeld: Im Internet am aktivsten sind 69 Prozent der älteren Menschen aus Schweden, 66 Prozent sind es in den Niederlanden und 62 Prozent in Dänemark. In Rumänien sind dagegen von den über 55-Jährigen nur vier Prozent im Netz, sieben Prozent sind es in Griechenland und acht Prozent in Bulgarien. Diesen Artikel weiter lesen
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Um älteren Neueinsteigern Berührungsängste mit dem Internet zu nehmen, sind zum Beispiel spezielle Computer- und Internet-Kurse für Senioren sinnvoll. Dort haben sie die Möglichkeit, viel über die Technik, Tricks und hilfreiche Tipps zu erfahren. Außerdem ist eine Bedienung der Geräte wichtig, der Bildschirm sollte groß genug sein und die Schriften nicht zu klein anzeigen. Es gibt spezielle Tastaturen mit einem angewinkelten Buchstabenfeld, diese schonen Gelenke und Sehnen. Die Maus sollte gut in der Hand liegen und genügend große Tasten haben.
Bitkom weist darauf hin, dass bezüglich der Sicherheit im Netz vor allem Anti-Viren-Programme und eine Firewall wichtig sind. Auch die Sicherheitseinstellungen des Betriebssystems sollten regelmäßig aktualisiert werden. Trotz der Sicherheitsausstattung ist bei E-Mails von Unbekannten besondere Vorsicht geboten, denn dahinter könnte sich ein Schadprogramm verstecken. Internetnutzer sollten im Netz keine Bankdaten eingeben, wenn per E-Mail eine Aufforderung dazu erfolgt. Dabei handelt es sich um gefälschte Mails, die an geheime Daten herankommen wollen. Wenn man Online-Banking betreibt, sollte man die Adresse der Bank immer direkt im Web-Programm eingeben. Da viele Passwörter beim Gebrauch von Internet- und Telekommunikationsdiensten notwendig und schwer zu merken sind, stellen sogenannte Passwort-Safes eine gute Hilfe dar. Das sind PC-Programme, in denen Geheimzahlen sicher gespeichert werden können. Der Nutzer muss sich dann nur noch die Geheimzahl für den Safe behalten und hat damit auf alle anderen Passwörter einen Zugriff.




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