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Jonglieren schult das räumliche Vorstellungsvermögen

Ihr räumliches Vorstellungsvermögen können Kinder und Erwachsene durch Jonglieren deutlich verbessern. Das haben jetzt Forscher des Institut für Sportwissenschaft der Universität Regensburg in einem Versuch mit Kindern und Erwachsenen herausgefunden. Diesen Artikel weiter lesen

Dabei untersuchten die Wissenschaftler den Einfluss des Jonglierens auf die mentale Rotationsleistung des Menschen. Unter mentaler Rotation versteht man die Fähigkeit, sich Objekte gedreht vorstellen zu können. Diese Aufgabe ist ein wesentliches Testverfahren zur Erfassung des visuell-räumlichen Vorstellungsvermögens.

Zu Beginn der Studie absolvierten alle Teilnehmer einen Rotationstest am Computer, bei dem zwei Würfel nebeneinander präsentiert werden. Die linke Figur war im Vergleich zur rechten rotiert und die Versuchspersonen mussten schnellstmöglich entscheiden, ob die beiden Würfel gleich oder gespiegelt sind. Anschließend nahm die Hälfte der Erwachsenen an einem dreimonatigen Jongliertraining teil, während die andere Hälfte kein Training absolvierte. Ebenso erhielten die Hälfte der Kinder ein dreimonatiges Jongliertraining und die andere Hälfte nahm an einem leichten Krafttraining teil. Im Anschluss unterzogen sich alle Erwachsenen und Kinder noch einmal dem Rotationstest am PC. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Teilnehmer am Jongliertraining im Vergleich zu der anderen Hälfte der Versuchspersonen wesentlich verbessern konnten. Auf der Grundlage dieser Studien möchte die Regensburger Gruppe ihre Arbeit nun im Bereich ausdauer- und schnelligkeitsorientierte Sportarten fortsetzen.

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