Eines der besten Gesundheitssysteme Europas besitzt Deutschland. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Europa-Gesundheitskonsumenten-Index 2009 (EHCI) hervor. Dabei wurden 33 nationale Gesundheitssysteme in Europa anhand von 38 Punkten miteinander verglichen, die sich auf die Bereiche "Patientenrechte und -information", "E-Health", "Wartezeiten für eine Behandlung", "Behandlungsergebnisse", "Umfang und Reichweite der bereitgestellten Dienstleistungen" und "Zugang zu Arzneimitteln" beziehen. Diesen Artikel weiter lesen
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Deutschland belegte bei dieser jährlichen Studie zu den EU-Gesundheitssystemen den 6. Platz mit 787 von 1 000 Punkten und damit denselben wie im Vorjahr. Die Niederlande führen die Rangliste zum zweiten Mal in Folge mit 875 Punkten an, gefolgt von Dänemark mit 819 Punkten. Der dritte Rang geht an Neueinsteiger Island mit 811 Punkten.
In den Kategorien "kurze Wartezeiten auf Behandlung" sowie "Zugang zu Arzneimitteln" erzielte Deutschland hohe Punktzahlen und schnitt relativ gut bei den "Behandlungsergebnissen" ab. "E-Health" ist dagegen ein Bereich mit Schwächen für ein Hochtechnologieland. "Deutschland hat vermutlich das Gesundheitssystem mit den wenigsten Beschränkungen und der größten Verbraucherorientierung in Europa, das den Patienten ermöglicht, nahezu jede Art der Behandlung zu verlangen, wenn sie es wünschen", stellt Dr. Arne Björnberg fest, Leiter des Europa-Gesundheitskonsumenten-Indexes. "Und dies zu durchaus durchschnittlichen Kosten in Westeuropa, was auf ein gutes Funktionieren des Systems hinweist", so Björnberg.




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