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Internet: Was ist ein Flashmob?

Durch die Medien und vor allem durch das Internet geistert seit einiger Zeit der Begriff "Flashmob". Auf Deutsch bedeutet er so viel wie "Blitzauflauf" und beschreibt spontane Zusammenkünfte, die meist über das Web vereinbart werden. Diesen Artikel weiter lesen

Typisch für einen Flashmob ist, dass sich die Menschen auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen treffen. Zudem kennen sie einander nicht unbedingt aus dem realen Leben, sondern sind einander oft nur virtuell im Internet begegnet. Einer solchen Versammlung geht ein Aufruf im Web voran, in dem der Ort des Treffens und der Zeitpunkt genannt werden. Oft sind solche Aufrufe beispielsweise in sozialen Netzwerken wie Facebook zu lesen.

Sind die Teilnehmer am Ort des Geschehens eingetroffen, erhalten sie weitere Instruktionen und führen diese dann aus. Es kann dann beispielsweise sein, dass sie auf offener Straße plötzlich zu tanzen anfangen und die umstehenden Passanten in Erstaunen versetzen. Auch ist es schon vorgekommen, dass Flashmobber zu Hunderten in McDonalds-Filialen eingefallen sind und dort massenhaft Hamburger und Cheeseburger gekauft haben.

Im Web gibt es zudem immer häufiger Aufrufe zu Partys. Ein Beispiel dafür ist der Flashmob vom 13. Juni 2009 auf Sylt. Über ein soziales Online-Netzwerk hat der Initiator Christoph Stüber zu der Feier aufgerufen - Tausende Menschen folgten seinem Ruf. Nachdem der Spuk vorbei war, blieben auf der Nordseeinsel große Müllmengen zurück. Die Kosten für die Aufräumarbeiten haben die Gemeinde Sylt und der Tourismus-Service der Insel Stüber in Rechnung gestellt.

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