Nach dem Tod eines Angehörigen steht die Sorge um die sterbliche Hülle an erster Stelle. Im Anschluss machen sich jedoch immer mehr Menschen Gedanken über die virtuelle Existenz des Verstorbenen. Doch der hat oft Benutzernamen und Passwörter mit ins Grab genommen. Diesen Artikel weiter lesen
Die Communities und E-Mail-Provider im Web können auch dann weiter helfen, wenn die ursprünglichen Zugangsdaten nicht mehr bekannt sind. Angehörige müssen jedoch nachweisen, dass der Account-Inhaber verstorben ist, wie das US-Magazin "Time" meldete.
Facebook beispielsweise schließt auf Wunsch der Familie ein Profil oder versetzt es in einen speziellen Zustand für Verstorbene, in dem keine Status-Updates mehr möglich sind und nur Freunde das Recht haben, zu lesen und zu schreiben.
E-Mail-Provider verlangen neben einer Sterbeurkunde möglicherweise auch eine Vollmacht des Verstorbenen. Bei Google Mail muss der Antragsteller auch eine Kopie einer E-Mail beilegen, die der Verstorbene ihm oder ihr gesendet hat. Sind beispielsweise bei Hotmail alle Voraussetzungen erfüllt, können die Hinterbliebenen eine CD mit allen Mails des Betreffenden bestellen.
Schwieriger kann es bei Foto-Sites wie dem populären Flickr werden. Dort bleiben auch die Bilder eines Verstorbenen online. Als privat markierte Fotos sind auch nach dem Tod des Besitzers nicht für Angehörige zugänglich.




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