Nachholbedarf in Bezug auf ihre Computerkenntnisse haben die Deutschen. In einer Untersuchung der Qualifizierungsinitiative IT Fitness wurde nahezu jede dritte Frage zu gängigem IT-Basiswissen falsch beantwortet. Die in der Berufswelt mittlerweile vorausgesetzten Kenntnisse hängen dabei vom Alter, Beruf, Bundesland und Geschlecht ab. Diesen Artikel weiter lesen
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Besonders mangelhaft ist das Computerwissen bei Schülern, Auszubildenden und Arbeitssuchenden. Jugendliche unter 20 Jahren können beispielsweise nur die Hälfte aller Fragen richtig beantworten. Auch Frauen schneiden im Schnitt deutlich schlechter ab als Männer, gerade Müttern zwischen 30 und 40 Jahren fehlt es an den nötigen Computerkenntnissen für einen erfolgreichen Wiedereinstieg in den Beruf.
Je nach Berufsfeld unterscheidet sich der Weiterbildungsbedarf in puncto IT-Wissen. Im Handwerk, in der Landwirtschaft und in der Ernährungsindustrie müssen die Menschen unbedingt am Computer geschult werden. Problemlos kommen dagegen Beschäftigte des Verkehrs- und Transportwesens und des Telekommunikationssektors mit dem PC zurecht, weil sie meist täglich mit ihm arbeiten müssen.
In den einzelnen Bundesländern steigt meist analog zu den Arbeitlosenzahlen auch das Computer-Unwissen. Im Süden der Republik sowie in Nordrhein-Westfallen kennen sich die Bewohner mit dem Computer überdurchschnittlich gut aus. Bei vergleichsweise hoher Arbeitslosigkeit wie unter anderem in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sind besonders viele Menschen am PC überfordert. Auch im Saarland und im Stadtstaat Bremen herrscht Verbesserungsbedarf.
Die Initiative IT-Fitness wurde von Microsoft-Gründer Bill Gates ins Leben gerufen. Bis Ende 2010 möchte sie rund vier Millionen Menschen in Deutschland sicher im Umgang mit dem Computer und dem Internet machen. Unterstützt wird sie dabei unter anderem von der Bundesagentur für Arbeit. Unter www.it-fitness.de/Training/ittest.aspx lässt sich das eigene Computerwissen testen.




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