Gene sind offenbar mit verantwortlich für den frühen Zeitpunkt erster sexueller Erfahrungen mancher Jugendlicher. Zu diesem Ergebnis ist jetzt eine US-amerikanische Studie gekommen. Sie widerspricht der These, die Abwesenheit des biologischen Vaters würde Heranwachsende in sexueller Hinsicht frühreif werden lassen. Diesen Artikel weiter lesen
Jane Mendle von der Universität von Oregon und ihr Team haben 1 000 Jugendliche ab einem Alter von 14 Jahren untersucht. Es hat sich dabei gezeigt, dass bei früh sexuell aktiven Teenagern eine Ähnlichkeit bestimmter Gene vorliegt. Dieser Zusammenhang ist häufiger zu sehen gewesen als eine Verbindung zwischen früh erwachter Sexualität und der An- oder Abwesenheit des Vaters. Bei der Studie sind laut der "BBC" zudem Faktoren wie Armut, Zugang zu Bildung und Religion berücksichtigt worden. Mendle geht davon aus, dass Eltern Eigenschaften vererben, die bei den Jugendlichen zu frühem Sex führen. Im Fachmagazin "Child Development" haben die Forscher ihre Studienergebnisse veröffentlicht.




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