Die kürzlich gestartete Anti-Aids-Kampagne des Vereins Regenbogen sorgt vielerorts für Empörung. In einem Videospot entpuppt sich der Liebhaber einer jungen Frau beim Sex als Adolf Hitler, gefolgt von dem Slogan "Aids ist ein Massenmörder - schütze dich selbst". Auf die Kritik an der Kampagne hat nun auch Youtube, der weltweit größte Video-Anbieter im Internet, reagiert und den umstrittenen Spot auf seiner Plattform gesperrt. Diesen Artikel weiter lesen
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Die Deutsche Aids-Hilfe hatte bereits einen Tag nach Bekanntwerden des Videos den Stopp der Kampagne gefordert. "Es geht hier nur um billige Effekthascherei. Der Spot ist eine fürchterliche Diskriminierung und Stigmatisierung von HIV-positiven Menschen", erklärte dazu der Dr. Dirk Sander, Referent für strukturelle Prävention der Aids-Hilfe. Die Kritik beruht unter anderem darauf, dass im Rahmen der Kampagne nicht erklärt würde, wie man sich gegen die Infektion mit dem HI-Virus schützen könne. Im Jahr 2008 wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) 2 806 Neuinfektionen in Deutschland gemeldet. Dabei stellen mit 65 Prozent der Fälle Männer, die Geschlechtsverkehr mit Männern haben, die größte Gruppe der Betroffenen dar.




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