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Studie: Handy-Navis werden Navigationsgeräte verdrängen

Noch sind die tragbaren und billigen Navigationsgeräte in vielen Autos anzutreffen. Eine US-Studie ergab jetzt: In fünf Jahren wird es für sie keinen nennenswerten Markt mehr geben. Denn ab 2011 sollen nach der Prognose alle Smartphones GPS-Empfänger enthalten. Diesen Artikel weiter lesen

Im laufenden Jahr werden voraussichtlich weltweit 57,8 Millionen Smartphones und 114 Millionen Navis verkauft. Die Untersuchung der Marktforschungsfirma iSuppli führte zur Prognose, dass nach 2011 die Zahl der verkauften Smartphones die der Standalone-Navigationsgeräte übertreffen wird und im Jahre 2014 sogar mehr als doppelt so groß sein wird.

"Bisher wurden Smartphones nicht als Bedrohung für die Dominanz der Navigationsgeräte gesehen, weil ihre Akkus nicht lange halten, weil ihre Preisstruktur nicht transparent ist und weil sie schlechter zu bedienen sind", so Marktforscher Danny Kim. "Im Zuge der Smartphone-Entwicklung wurden oder werden aber viele dieser Punkte gelöst."

Wer sich die Handyangebote der Mobilfunkunternehmen zurzeit anschaut, merkt bald, dass ein eingebauter GPS-Empfänger das Smartphone nicht unbedingt schon zum Navi-Ersatz macht. Denn oft liegt den Geräten nicht die erforderliche Navigations-Software bei. Wer mobiles Internet nutzt, kann zwar auf Routenplaner wie Google Maps zurückgreifen, hat dort aber weder Sprachausgabe noch eine ansprechende Visualisierung der Umgebung zur Verfügung. Erst der Kauf einer speziellen Software wie TomTom Navigator macht dann das Smartphone zum Navi.

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