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Smartphone-Nutzer fürchten keine Schad-Software

Viele Nutzer von Smartphones fürchten sich nicht vor Schad-Software aus dem Internet. Bei Online-Ausflügen fühlen sich 44 Prozent der Anwender mit ihrem Mobiltelefon genauso sicher wie mit dem PC, hat jetzt eine Umfrage ergeben. Ein knappes Drittel der Nutzer empfindet dabei sogar eine geringere Bedrohung als beim Web-Surfen mit dem Computer. Teilgenommen an der Befragung des IT-Sicherheitsunternehmens Trend Micro haben 1 000 Besitzer von Smartphones. Diesen Artikel weiter lesen

Die größte Angst der Gerätebesitzer ist, ihr Smartphone zu verlieren, weil sie den Verlust darauf gespeicherter sensibler Daten fürchten. Dass diese durch Online-Kriminelle mit Hilfe von Schad-Software gestohlen werden könnten, bereitet ihnen hingegen die geringsten Sorgen. Laut den Sicherheitsexperten hat circa die Hälfte der Umfrageteilnehmer schon Spam-E-Mails mit dem Smartphone empfangen, und etwa genauso viele haben Anhänge solcher elektronischer Nachrichten geöffnet. Auf in den E-Mails enthaltene Links haben 39 Prozent der Befragten geklickt.

Ein solches Verhalten birgt am Computer sehr große Gefahren, weil in Anhängen von Spam-E-Mails Schad-Software versteckt sein könnte. Durch den Klick auf Links werden Anwender oft zu manipulierten Internetseiten gelockt, die schädliche Programme auf dem Rechner einschleusen. Was Online-Kriminellen bei Computern gelingt, dürfte auch bei Smartphones keine unüberwindbare Hürde darstellen. Besitzer solcher internetfähiger Mobiltelefone sollten deshalb die Anhänge von E-Mails nicht öffnen, die von unbekannten Empfängern stammen. Auch sollten sie sicherheitshalber keine Links in solchen Nachrichten anklicken.

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