An zwei Meeresstränden Deutschlands sind jetzt hohe Werte an Escherichia coli-Bakterien und Intestinalen Enterokokken gemessen worden. Betroffen sind Strandabschnitte in Kühlungsborn an der Ostsee und das ostfriesische Krummhörn. An beiden Stellen lagen laut ADAC die Werte der E. coli-Bakterien gerade noch im oder sogar über dem messbaren Rahmen: Der Grenzwert liegt bei 1 800 MPN (most probable number, der wahrscheinlichsten Zahl an Mikroorganismen) je 100 Milliliter. In Kühlungsborn wurden in der gleichen Menge Wasser jedoch 4 654 MPN gemessen, in Krummhörn lag der Wert sogar über dieser messbaren Grenze. Bezüglich der Bakterien der Intestinalen Enterokokken wurden in Kühlungsborn 851 MPN und in Krummhörn 2 618 MPN pro 100 Milliliter Wasser festgestellt. Der Grenzwert liegt bei 700 MPN je 100 Milliliter. Diesen Artikel weiter lesen
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Die stark erhöhten Bakterienwerte im Wasser sind besonders für Kinder und ältere Menschen sowie krankheitsbedingt geschwächte Personen gefährlich. Bei ihnen kann die Belastung durch verschlucktes Wasser zu heftigen Magen-Darm-Erkrankungen führen. In den betroffenen Gebieten ist daher Vorsicht beim Baden geboten.




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