Berlin (AP) Bayern ist das beliebteste Bundesland - sowohl bei den Ost- wie bei den Westdeutschen. Doch es ist auch das Bundesland, das am meisten polarisiert, wie eine Umfrage im Auftrag des Immobilienportals ImmobilienScout24 ergab. Bei Befragten aus dem Ostteil Deutschlands ist Bayern nämlich auch die Region mit den niedrigsten Sympathiewerten. Bei den Westdeutschen hingegen schneidet Sachsen am schlechtesten ab. Diesen Artikel weiter lesen
Das Bundesland Bayern ist mit 17 beziehungsweise 18 Prozent (Ost und West) die Region, in der die Deutschen am liebsten wohnen würden. Aber auch die Abneigung der Ostdeutschen gegen den Freistaat ist herausragend: 34 Prozent der Befragten aus den neuen Bundesländern wollen unter keinen Umständen ihren Wohnsitz dorthin verlagern. Bei den jüngeren Ostdeutschen ist Bayern sogar noch unbeliebter. Fast die Hälfte (45 Prozent) der unter 30-Jährigen aus dem Osten lehnt das Leben unter blau-weißem Himmel gänzlich ab.
Die Befragten aus den alten Bundesländern würden dagegen auf keinen Fall nach Sachsen umziehen. 27 Prozent der Westdeutschen hegen offenbar eine starke Abneigung gegen das traditionsreiche Bundesland.
Die Generation 50 plus aus dem Westen des Landes stellt sich einen Lebensabend an der Mecklenburger Küste verlockend vor. Mehr als jeder Fünfte von ihnen würde am liebsten in Mecklenburg-Vorpommern wohnen. Die jüngeren Bewohner der alten Bundesländer zieht es eher in die Bundeshauptstadt: 23 Prozent der unter 30-Jährigen Westdeutschen gaben an, dass sie am liebsten in Berlin leben würden.
Im Auftrag von ImmobilienScout24 befragte das Meinungsforschungsinstitut Innofact 1.061 Menschen in Ost und West, in welchem Bundesland sie am liebsten und in welchem sie auf keinen Fall wohnen wollen.
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