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Gefechte in Kundus ohne deutsche Beteiligung

Berlin (AP) Rund um den Bundeswehr-Einsatzort Kundus in Nordafghanistan haben sich afghanische und amerikanische Soldaten heftige Gefechte mit Aufständischen geliefert. Dies bestätigte das Bundesverteidigungsministerium am Montag in Berlin. Deutsche Soldaten seien jedoch nicht beteiligt gewesen, erklärte ein Sprecher. Diesen Artikel weiter lesen

Offenbar kamen bei den Gefechten zahlreiche Menschen ums Leben. «Spiegel-Online» zitierte eine Sprecherin der US-Armee mit den Worten, die von afghanischen Politikern genannte Zahl von 133 getöteten Taliban liege «sehr nahe» an den Erkenntnissen der US-Armee. Bei der «großflächigen Operation» seien über fünf Tage Luftangriffe geflogen worden.

Der Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte, es handele sich um eine Operation unter afghanischer Führung mit US-Beteiligung unter dem Mandat Operation Enduring Freedom. Die internationale Schutztruppe ISAF sei davon informiert worden, sei aber nicht beteiligt.

Am Sonntagabend hatte Außenminister Guido Westerwelle angekündigt, noch in diesem Jahr nach Afghanistan zu reisen. Auf eine entsprechende Frage in der ARD-Sendung «Beckmann» antwortete Westerwelle: «Man kann davon ausgehen.» Der Außenminister sprach den deutschen Soldaten und Aufbau-Helfern in Afghanistan Respekt für ihre Arbeit und ihren Einsatz aus.

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