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Bau von Gedenkstätte für 9/11-Opfer in Pennsylvania begonnen

Shanksville/USA (AP) Hinterbliebene von Opfern der Terroranschläge des 11. Septembers 2001 haben in Pennsylvania den ersten Spatenstich für eine nationale Gedenkstätte gesetzt. Mit den Worten «Let's roll» (etwa: Los geht's) griffen Innenminister Ken Salazar und 39 Angehörige von Opfern auf einem Feld in der Nähe von Shanksville zum Spaten. Mit diesen Worten hatten Passagiere von Flug 93 damals ihre Entführer zu überwältigen versucht. Das Flugzeug, das nach Erkenntnissen einer Untersuchungskommission das Weiße Haus oder das Capitol treffen sollte, stürzte dann bei Shanksville ab. 40 Passagiere und Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Diesen Artikel weiter lesen

Gouverneur Ed Rendell sagte, die Gedenkstätte werde Zeugnis ablegen von normalen Bürgern, die im entscheidenden Moment zusammengehalten und den Verlauf der Geschichte geändert hätten. Die erste Phase des Mahnmalbaus soll bis zum zehnten Jahrestag der Terroranschläge abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf 58 Millionen Dollar (39 Millionen Euro), 30 Millionen davon kommen aus privaten Spenden. Vorgesehen sind ein großer Park und eine Kapelle. Auf Ablehnung stieß die zunächst vorgesehene Planung der Gedenkstätte in Form eines Halbmonds. Sie hätte nach Ansicht von Kritikern als Ehrung der muslimischen Attentäter interpretiert werden können. Der Entwurf wurde inzwischen zu einer runderen Form abgeändert.

In New York wurde unterdessen ein mit Stahl aus den Trümmern des World Trade Centers gebautes Landungsschiff der US-Marine in Dienst gestellt. «Egal wie oft ihr uns angreift, wir stehen immer auf», sagte Marineminister Ray Mabus am Samstag bei der Taufe der «USS New York» in Manhattan, an der Hunderte Marineangehörige und Familien der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 teilnahmen. «Amerika steht immer wieder auf. Dafür steht dieses Schiff.»

Für seinen Bau wurden insgesamt siebeneinhalb Tonnen Stahl aus den Trümmern der Anschläge verwendet. Sie wurden eingeschmolzen und bilden nun den Bug der «USS New York». Das Schiff kostete rund eine Milliarde Dollar. Es sei ein Symbol der unerschütterlichen Entschlossenheit der USA, erklärte Außenministerin Hillary Rodham Clinton, die die Regierung vertrat.

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