Zürich/Bern (AP) Im Zusammenhang mit einem im Oktober in Frankreich unter Terrorverdacht verhafteten Physiker, der an der Technischen Hochschule Lausanne und am CERN beschäftigt war, hat auch die Schweizerische Bundesanwaltschaft ein Verfahren eröffnet. Es geht um den Verdacht der Unterstützung einer kriminellen Organisation und richtet sich gegen unbekannt, wie Walburga Bur, Sprecherin der Bundesanwaltschaft, einen Bericht der «NZZ am Sonntag» bestätigte. Diesen Artikel weiter lesen
Das Verfahren wurde Ende Oktober eröffnet. Weitere Angaben machte die Bundesanwaltschaft nicht. Der 32-jährige Franzose algerischer Herkunft war am 8. Oktober an seinem Wohnort in Vienne im französischen Rhonetal festgenommen worden. Laut damaligen Informationen der französischen Justiz hat der Physiker Internet-Kontakte zu einem Verbindungsmann von Al Kaida in Nordafrika zugegeben. Über konkrete Planungen von Anschlägen war aber nichts bekannt. Der Physiker hatte einen Lehrauftrag an der Hochschule Lausanne und war auch am Europäischen Kernforschungszentrums (CERN) in Genf tätig.
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