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Models statt Militante Erstmals Modewoche in Pakistan - Symbolischer Schlag gegen die Taliban

Karachi (AP) Pakistan steht nicht nur für Extremisten und Gewalt, sondern auch für Glamour und Glitzer: Models mit schulterfreien Kleidern, farbenprächtigen Roben und exzentrischem Kopfschmuck schritten bei der ersten Modewoche des muslimischen Landes über den Laufsteg und präsentierten Kreationen einheimischer Designer. Diesen Artikel weiter lesen

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Wegen Sicherheitsbedenken war die viertägige Veranstaltung, die am Samstag zu Ende ging, zwei Mal verschoben worden. Viele der Models, Designer und Besucher sehen in dem Event einen symbolischen Schlag gegen die Taliban und ihr Gesellschaftsmodell, wonach Frauen ihren Körper komplett zu verhüllen haben.

Die Modewoche sei eine Geste der Herausforderung an die Extremisten, sagte Ayesha Tammy Haq, die Chefin der Fashion Pakistan Week in Karachi, am Samstag. Militärische und politische Unruhe im Land bedeute nicht, «dass das Land dicht macht. Das bedeutet nicht, dass der Betrieb zum Stillstand kommt.» Anders als in Mailand oder Paris waren ausländische Besucher aber nicht eingeladen. «Wer kommt hierher, wenn so viel Negatives passiert?», sagt Tabassum Mughal, ein junger Designer. «Und diejenigen, die hier sind, reisen schon ab.»

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