Fort Hood (AP) Der mutmaßliche Amokläufer von Fort Hood liegt im Koma, sein Zustand ist aber nach Krankenhausangaben stabil. Major Nidal Malik Hasan wurde von vier Schüssen getroffen, die eine zivile Polizeibeamtin abfeuerte, die bei dem Blutbad selbst verwundet wurde. Der 39-jährige Militärpsychologe löste am Donnerstag im größten Militärstützpunkt der USA eine Schießerei aus, bei der 13 Menschen getötet und 30 verletzt wurden. Diesen Artikel weiter lesen
Hasan stand vor einer Versetzung nach Afghanistan, die er vehement ablehnte. Der gläubige Muslim palästinensischer Abstammung hatte sich öffentlich gegen die Kriege in Irak und Afghanistan geäußert.
Bei seinem Amoklauf setzte er eine schwerkalibrige Handfeuerwaffe ein, die er legal in einem Waffengeschäft in Killeen/Texas erwarb, teilten die Behörden mit. Die FN 5.7 wird wegen ihrer Fähigkeit, mit spezieller Munition sogar schusssichere Westen durchschlagen zu können, auch «Cop-Killer» genannt. In den USA waren deshalb schon vor dem Blutbad in Fort Hood Rufe laut geworden, ihren Verkauf zu verbieten. Die Waffe wird von der mexikanischen Rauschgiftmafia verwendet.
Hasan wurde in das Brooke Army Medical Center bei San Antonio gebracht, bestätigte Krankenhaussprecherin Maria Gallegos am Freitag. Er liege auf der Intensivstation.
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