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CSU-Politiker fordern Ausstiegsstrategie für Afghanistan

Berlin (AP) CSU-Politiker haben Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg aufgefordert, möglichst bald eine Strategie für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan zu erarbeiten. «Wir müssen unsere Soldaten so schnell wie möglich abziehen. Dazu brauchen wir eine neue Strategie mit realistischen Zielen», sagt Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Diesen Artikel weiter lesen

Uhl vertrat die Ansicht, es werde nicht gelingen, aus dem Land am Hindukusch eine Demokratie zu machen. Es müsse aber verhindert werden, dass Afghanistan wieder eine Brutstätte für Terrorismus werde. «Das kann man auch mit nachrichtendienstlichen Mitteln erreichen, dafür braucht man nicht die Präsenz von Zehntausenden Soldaten», sagte der CSU-Politiker.

Thomas Silberhorn, außenpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe, forderte, bis 2013 die afghanischen Sicherheitskräfte so weit aufzubauen, dass die Grundlagen für einen Abzug geschaffen seien. Die Vorstellung, aus Afghanistan eine Demokratie nach westlichem Vorbild zu machen, sei «sehr idealistisch, um nicht zu sagen naiv», sagte er.

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