München - Bambi für Maximilian Schell Diesen Artikel weiter lesen
Der Schauspieler Maximilian Schell erhält einen Bambi für sein Lebenswerk. Der 78-Jährige sei einer der wenigen deutschsprachigen Stars, die Hollywood erobert hätten und über Jahrzehnte ihren Platz hielten, erklärte Hubert Burda Media. Seine vielen Talente habe Schell als Autor, Schauspieler, Regisseur und Produzent sowie als Musiker und Maler bewiesen. «Maximilian Schell ist ein Künstler, vor dem sich die Welt verneigt und der stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist», begründete die Jury ihre Wahl. Er habe Filmgeschichte geschrieben, etwa mit seiner Darstellung als Verteidiger in «Das Urteil von Nürnberg». Dafür erhielt er 1961 den Oscar. Zusammen mit seiner Schwester Maria Schell bekam der in Österreich geborene Schauspieler bereits 2002 einen Bambi. - AP -
Hamburg - Özdemir bringt türkische Männer in Verlegenheit
Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir bringt mit seiner mehrwöchigen Babypause türkische Männer in Erklärungsnot. Wenn er in türkischen Vereinen oder Migranten-Organisationen darüber spreche, «dann klatschen die Frauen sehr laut - und schauen dann ihre neben sich sitzenden Männer an, die verlegen wegsehen», sagte der als Kind türkischer Eltern in Deutschland geborene Politiker «Spiegel Online». Özdemir will nach der Geburt seines zweiten Kindes sechs Wochen «Wickelzeit» einlegen und sein berufliches Programm radikal herunterfahren. - AP -
Brasilia - Sting macht gegen Staudamm im Regenwald mobil
Der britische Popstar Sting hat in Brasilien vor einem Staudamm-Projekt im Regenwald gewarnt. Die Regierung sollte auf die Stimme der betroffenen Indios hören, sagte er in Sao Paulo. Der ehemalige «Police»-Frontman hatte 1989 nach einem Treffen mit Indios am Amazonas eine Regenwald-Stiftung ins Leben gerufen.
Das Multi-Millionen-Projekt soll den Fluss Xingu im Norden Brasiliens stauen. Die Regierung hält den Damm zur Energiegewinnung für notwendig. Umweltschützer warnen dagegen, das Projekt werde wertvollen Regenwald zerstören, Fische töten und tausende Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. - AP -
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Frankfurt/Main (AFP) - Der langjährige Moderator der ARD-"Tagesthemen", Ulrich Wickert, hat die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF als inhaltlich und sprachlich schlecht kritisiert.
Flusspferde töten Krokodil