Berlin (AP) Wegen der zunehmenden Firmenpleiten erhöht die Bundesregierung nach Informationen der «Bild»-Zeitung die Insolvenzgeld-Umlage, die alle Unternehmen zahlen müssen. Unter Berufung auf eine Verordnung des Bundesarbeitsministeriums berichtet das Blatt, ab Januar müssten sie das Vierfache abführen - nämlich 0,41 Prozent statt wie bisher 0,1 Prozent der Bruttolöhne ihrer Beschäftigten. Diesen Artikel weiter lesen
Der Verordnung zufolge sollten damit die steigenden Ausgaben an Insolvenzgeld für Arbeitnehmer von Pleite-Unternehmen finanziert werden, hieß es weiter. Die Regierung rechne im kommenden Jahr mit 1,7 Milliarden Euro Ausgaben für das Insolvenzgeld. So hoch würden die Ausgaben auch für das gesamte laufende Jahr geschätzt. Bei der Bundesagentur für Arbeit sei bereits ein Minus von knapp 1,1 Milliarden Euro entstanden, weil das Aufkommen aus der Umlage nicht für die Zahlungen von Insolvenzgeld ausreiche.
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