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Verzögerung bei Suche nach Flugzeugwrack vor Brasilien kritisiert

Paris (AP) Fünf Monate nach dem Absturz der Air-France-Maschine von Rio nach Paris haben die Angehörigen von Todesopfern Verzögerungen bei der Suche nach dem Flugzeugwrack kritisiert. Die Familien kamen am Donnerstag mit dem französischen Verkehrsminister Dominique Bussereau zusammen, um ihn dazu zu befragen. Diesen Artikel weiter lesen

Robert Soulas, der bei der Katastrophe am 1. Juni seine Tochter und seinen Schwiegersohn verlor, sagte anschließend, die Suche nach dem Wrack solle erst im Februar 2010 wiederaufgenommen werden. Ursprünglich wollten die französischen Ermittler dies bis Ende des Jahres abschließen. Soulas kritisierte, «dass sich die Dinge hinziehen». Er fügte hinzu: «Je länger wir warten, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch irgendetwas finden.»

Der Airbus A330 stürzte in der Nacht zum 1. Juni nach dem Start in Rio de Janeiro mit Ziel Paris vor der Nordostküste von Brasilien ins Meer. Dabei kamen alle 228 Insassen ums Leben, unter ihnen auch 28 Deutsche. Ein vorläufiger Bericht kam zu dem Schluss, dass das Flugzeug bei hoher Geschwindigkeit mit noch intaktem Rumpf auf dem Meer aufschlug.

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