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Vollversammlung verabschiedet Resolution zum Goldstone-Bericht

New York (AP) Die UN-Vollversammlung hat Israel und die Palästinenser aufgefordert, die Vorwürfe wegen Kriegsverbrechen während der israelischen Offensive im Gazastreifen zu untersuchen. Eine entsprechende Resolution verabschiedete das Gremium am Donnerstag in New York mit 114 gegen 18 Stimmen. Mehrere Staaten enthielten sich der Stimme. In der Entschließung wird der Weltsicherheitsrat zum Handeln aufgerufen, falls beide Seiten nicht innerhalb von drei Monaten mit einer glaubwürdigen Untersuchung beginnen sollten. Diesen Artikel weiter lesen

Die Vollversammlung billigte außerdem den UN-Bericht zur Gaza-Offensive Israels im vergangenen Winter. In dem sogenannten Goldstone-Bericht heißt es, Israel habe während der Offensive unverhältnismäßige Gewalt eingesetzt. Es seien willkürlich Zivilpersonen angegriffen und zivile Infrastruktur zerstört worden. Bewaffneten palästinensischen Gruppen und der Hamas wird vorgeworfen, vorsätzlich israelische Zivilpersonen angegriffen und Raketen auf südisraelische Grenzorte abgefeuert zu haben.

Israel hat den Bericht der Kommission unter Leitung des südafrikanischen Richters Richard Goldstone als unausgewogen zurückgewiesen.

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