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Streitfrage Okinawa vor Japan-Besuch von Obama

Tokio (AP) Der amerikanische Diplomat Kurt Campbell ist in Tokio eingetroffen, um den Japan-Besuch von Präsident Barack Obama vorzubereiten. Im Mittelpunkt stand die geplante Verlegung eines US-Militärstützpunkts auf der Insel Okinawa. Der neue Ministerpräsident Yukio Hatoyama hat bislang noch nicht seine Haltung zu dieser Vereinbarung mit der Vorgängerregierung bestimmt. Diesen Artikel weiter lesen

Diese Streitfrage stand am Donnerstag auch im Zentrum einer Unterredung des Ostasien-Abteilungsleiters im State Departement mit dem japanischen Außenminister Katsuya Okada. «Wir tun alles, um die beste Lösung für die Frage der Stützpunktverlegung zu finden», sagte der Sprecher des Außenministeriums, Yasuhisa Kawamura. «Wir beschleunigen den Überprüfungsprozess.» Eine Entscheidung bis zum Besuch Obamas wird aber nicht mehr erwartet.

Der bisherige Plan sieht vor, den Stützpunkt Futenma in ein weniger besiedeltes Gebiet auf Okinawa zu verlegen. Außerdem sollen 8.000 Marineinfanteristen von Okinawa auf die US-Pazifikinsel Guam verlegt werden. Im Wahlkampf hat Hatoyama allerdings gefordert, die US-Truppen müssten Okinawa vollständig räumen. Nach dem Sicherheitsabkommen zwischen beiden Staaten sind 47.000 US-Soldaten in Japan stationiert. Weitere Themen von Obamas Gesprächen am 12. und 13. November sind voraussichtlich der Klimaschutz und die Lage in Afghanistan.

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