Sanaa (AP) Saudiarabische Kampflugzeuge haben nach Angaben von Diplomaten Stützpunkte schiitischer Rebellen im Norden des Jemens angegriffen. Auch soll die saudische Artillerie das jemenitische Grenzgebiet unter Beschuss genommen haben, wie auch die Rebellen am Donnerstag bestätigten. Die jemenitische Regierung dementierte diese Berichte allerdings. Diesen Artikel weiter lesen
Beobachter hoben indes hervor, dass die beiden Nachbarländer eng miteinander verbündet seien. Eine Militäraktion Saudi-Arabiens ohne die zumindest stillschweigende Unterstützung des Jemens galt deshalb als unwahrscheinlich. Saudi-Arabien hat sich zunehmend besorgt über die anhaltenden Kämpfe im Norden des Jemens geäußert. Vor einigen Tagen kam ein saudiarabischer Soldat an der Grenze ums Leben, wofür die Rebellen verantwortlich gemacht wurden.
Offensichtlich befürchtet man in Riad, dass die Unruhen aufs eigene Land überspringen könnten. Schiiten sind in Saudi-Arabien ebenso wie im Jemen in der Minderheit. Da die schiitischen Rebellen vermutlich vom Iran unterstützt werden, sahen Beobachter in den saudischen Angriffen vor allem ein Signal an die Adresse Teherans, diese Unterstützung einzustellen.
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