Frankfurt/Main (AP) Eine Auswahl an Fantasy-Romanen, die in den vergangenen Monaten erschienen sind: Diesen Artikel weiter lesen
Karen Miller - «Die Herrscherin»
Von den eigenen Eltern an einen Mann verkauft, fristet Heklat ein Sklavendasein. Sie will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden und beschließt zu fliehen. Auf der Flucht landet sie in einem Gotteshaus und erlebt ein Wunder: Gott spricht zu ihr und gibt ihr einen Fingerzeig auf ihren weiteren Weg.
Schließlich landet Heklat im Lager des Kriegsfürsten Raklion. Dieser ist beeindruckt von ihr und führt sie in eine für sie neue Welt ein. Der unaufhaltsame Aufstieg der jungen zielstrebigen Frau beginnt.
Die Autorin Karen Miller hat mit ihrer Protagonistin Heklat keine symphatische Figur erschaffen. Auch die blutrünstigen Szenen sind gewöhnungsbedürftig. Dennoch ist «Die Herrscherin» spannend und lesenswert. (Bettina Schwoch)
(Penhaligon Verlag, August 2009, ISBN 978-3-764-53018-1, 800 Seiten, 16,95 Euro)
Torsten Fink - «Die Tochter des Magiers» (Trilogie)
Der Händler Tasil braucht dringend einen neuen Sklaven. Sein letzter ist in einer Wanderdüne ums Leben gekommen. Durch Zufall trifft er auf eine Gruppe Sklavenhändler und bekommt im Tausch gegen ein wertvolles Messer einen Sklaven. Aber die Dunkelheit hat Tasil einen Streich gespielt - sein Neuerwerb ist ein Mädchen. Er nennt die Namenslose «Maru»
Das Ziel Tasils ist die Stadt Serkesch. Dort starb kürzlich der Fürst; seine Zwillingssöhne konkurrieren um die Nachfolge. Der Händler beteiligt sich an dem Machtkampf zwischen den beiden und intrigiert, wo er nur kann. Dabei muss ihm Maru stets die gefährlichsten Aufgaben abnehmen.
Sehr viele Informationen hat der Autor Torsten Fink in den ersten Band seiner Trilogie um die Tochter des Magiers eingebaut, so dass die eigentliche Geschichte immer wieder in den Hintergrund gerät. Die nachfolgenden Bücher steigern sich sowohl erzählerisch als auch inhaltlich. (Bettina Schwoch)
(Blanvalet Verlag, April bis August 2009, jeweils rund 400 Seiten, je 9,95 Euro)
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Frankfurt/Main (AFP) - Der langjährige Moderator der ARD-"Tagesthemen", Ulrich Wickert, hat die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF als inhaltlich und sprachlich schlecht kritisiert.
Flusspferde töten Krokodil