Bonn (AP) Die Postbank hat durch die Pleite des US-Mittelstandsfinanzierers CIT im dritten Quartal einen Vorsteuerverlust von 59 Millionen Euro verbucht. Netto erzielte das Geldinstitut nach Angaben von Donnerstag in Bonn jedoch einen Gewinn von 42 Millionen Euro nach einem Verlust von 14 Millionen Euro im zweiten Quartal. Diesen Artikel weiter lesen
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In den ersten neun Monaten lag das Vorsteuerergebnis bei minus 219 Millionen Euro. Dank Steuereffekten schlug unter dem Strich aber ein Gewinn von 112 Millionen zu Buche, nach einem Verlust von 111 Millionen in den ersten neun Monaten des Vorjahres.
Allein durch die CIT-Insolvenz verlor die inzwischen zu 25 Prozent plus einer Aktie von der Deutschen Bank übernommene Postbank 61 Millionen Euro vor Steuern. Ohne diesen Effekt hätte sie ein positives Vorsteuerergebnis von 2 Millionen Euro erzielt. Allerdings wirkt sich die Finanzmarktkrise auch weiterhin in der Bilanz aus. Das Handelsergebnis litt unter Wertberichtigungen auf Kreditderivate von insgesamt 472 Millionen Euro in den ersten neun Monaten und wies ein Minus von 349 Millionen Euro aus. Das Finanzanlageergebnis lag bei minus 103 Millionen Euro (nach minus 549 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum).
Positiv entwickelte sich das Sparvolumen mit einem Zuwachs um 23,1 Prozent auf 57,6 Milliarden Euro. Auch das Wertpapiergeschäft entwickelt sich nach den Angaben der Bank allmählich wieder positiv. Zwar lagen die Mittelzuflüsse in den ersten neun Monaten noch 24,2 Prozent unter Vorjahresniveau. Sie übertrafen aber im dritten Quartal mit einem Plus von 32,9 Prozent erstmals seit der Verschärfung der Finanzmarktkrise wieder den Vorjahreswert.
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