Bonn/Paris (AP) Die Elefantenhochzeit auf dem umkämpften britischen Mobilfunkmarkt ist unter Dach und Fach. Der Vertrag zwischen Telekom und France Telecom wurde am Donnerstag unterzeichnet, wie die beiden Unternehmen am Abend in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Damit legen die beiden Konzerne ihre Mobilfunk-Töchter T-Mobile UK und Orange UK in Großbritannien zu einem Gemeinschaftsunternehmen zusammen. Diesen Artikel weiter lesen
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Für die Telekom bedeutet das einen Befreiungsschlag nach den Problemen in Großbritannien, wo T-Mobile nach Marktanteil nur den vierten Platz einnimmt. Das neue Unternehmen kann mit einem Marktanteil von zusammen etwa 37 Prozent zur Nummer Eins werden, vor O2 mit etwa 27 Prozent Marktanteil. Weitere großer Wettbewerber ist Vodafone mit etwa 25 Prozent, die in Hongkong beheimatete Hutchison Whampoa kommt auf 3 Prozent. Telekom und Telecom France sollen an dem Joint-Venture zu jeweils 50 Prozent beteiligt sein.
Die Telekom hatte seit geraumer Zeit Probleme auf dem britischen Markt, nicht zuletzt auch technischer Art. Anfang des Jahres wechselte der Bonner Telefonriese das Management von T-Mobile UK vollständig aus und schrieb 1,8 Milliarden Euro des Firmenwertes ab, was für den Gesamtkonzern zu einem Verlust von 1,1 Milliarden Euro im ersten Quartal 2009 führte.
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