Edwards (AP) In der Mojave-Wüste im Westen der USA nehmen Roboter zwei Tage lang an einem Test für die Entwicklung eines Weltraumaufzugs teil. Für einen Wettbewerb der NASA haben sich drei Teams qualifiziert, die bis Donnerstag ihre technischen Fertigkeiten unter Beweis stellen sollen. Diesen Artikel weiter lesen
In der Nähe des Flugforschungszentrums Dryden am Luftwaffenstützpunkt Edwards sollen Roboter versuchen, mit Hilfe einer Energieversorgung durch Laserstrahlen ein Kabel hinaufzuklettern, das von einem Hubschrauber in einem Kilometer Höhe zur Erde gelassen wird. Die «Space Elevator Games» greifen damit ein Projekt auf, das seit Jahrzehnten durch die Science-Fiction-Literatur geistert und zuletzt auch von dem Schriftsteller Frank Schätzing in seinem Roman «Limit» aufgegriffen wurde. Mit Hilfe von Weltraumaufzügen könnten Raketen überflüssig werden, so die Idee.
Bislang ist die Verwirklichung einer Kabelverbindung von der Erde zu einem Satelliten in einer geostationären Umlaufbahn allerdings noch Zukunftsmusik. Die Stromversorgung für Fahrzeuge, die ein solches Kabel hinauf- und hinabgleiten könnten, soll mit Laserstrahlen verwirklicht werden, die auf Solarzellen am Boden eines solchen Fahrstuhls gerichtet werden. Dieses Konzept wird als «Power Beaming» bezeichnet.
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