Belgrad (AP) Mehr als eineinhalb Jahre nach dem Angriff serbischer Nationalisten auf die US-Botschaft in Belgrad hat am Mittwoch der Prozess gegen den einzigen angeklagten Verdächtigen begonnen. Dem Wirtschaftsstudenten drohen bei einer Verurteilung wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Diebstahls bis zu zwölf Jahre Haft. Er hat zugegeben, während des Angriffs im Februar 2008 in die Botschaft in Belgrad eingebrochen zu sein, den Vorwurf der Brandstiftung aber zurückgewiesen. Diesen Artikel weiter lesen
Hunderte serbische Nationalisten hatten das Gebäude aus Wut über die amerikanische Unterstützung für die Unabhängigkeitserklärung des Kosovos gestürmt, dabei wurde einer von ihnen getötet. Der Angeklagte erklärte am Mittwoch vor Gericht, er sei betrunken und «von Patriotismus überwältigt» gewesen.
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