Frankfurt/Potsdam (AP) Bei Unfällen auf schneeglatten Straßen sind am Mittwoch in Brandenburg mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Die Unfälle ereigneten sich in Joachimsthal und Wriezen nördlich von Berlin, unter den Toten befand sich ein zweijähriges Kind. Auch in Mecklenburg-Vorpommern kamen die Autofahrer ins Schleudern: Allein im Bereich der Polizeidirektion Schwerin registrierte die Polizei 37 Unfälle mit vier Leicht- und einem Schwerverletzten, im Raum Rostock gab es 16 Unfälle. In der Uckermark waren es innerhalb einer Stunde 14 Zusammenstöße überwiegend mit Blechschäden. Diesen Artikel weiter lesen
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Teilweise wurden bereits Schneehöhen von bis zu 20 Zentimetern gemessen. Lastwagen blieben deshalb an Anhöhen liegen und sorgten so für zusätzliche Behinderungen. Die Polizei kritisierte, dass immer noch zu viele Autos mit Sommerreifen unterwegs seien und einige Fahrer die auf die Witterung abgestimmte Geschwindigkeit vermissen ließen.
Bei dem Unfall im brandenburgischen Joachimsthal geriet ein Transporter auf einer Landstraße ins Schleudern, kam nach links von der Straße ab und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen, wie die Polizei in Strausberg mitteilte. Dabei starben der 33 Jahre alte Transporterfahrer und ein zweijähriges Kind, das mit ihm unterwegs war. Außerdem kam ein Autofahrer bei einem Zusammenstoß auf einer Landstraße bei Wriezen ums Leben.
Trübe und kühle Aussichten auch für das Wochenende
Angesichts des trüben und kühlen November-Wetters sollten in den kommenden Tagen Regenschirm und warme Kleidung zur Standard-Ausrüstung gehören. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist der stärkste Regen zwar erst einmal vorüber, dennoch gibt es am (morgigen) Donnerstag immer wieder Schauer, im Westen sind auch einzelne Gewitter möglich. Auch für Freitag und das Wochenende gibt es trübe und kühle Aussichten.
In den kommenden Tagen wird sich die Sonne nur selten zeigen, und es regnet besonders im Westen immer wieder. Die Temperaturen erreichen höchstens 6 bis 12 Grad. Grund hierfür ist nach Auskunft der Meteorologen, dass sich die Tiefdruckaktivität langsam weiter nach Mitteleuropa verlagert. Die damit herangeführte kühle Meeresluft sorgt dafür, dass die Temperaturen noch etwas zurückgehen. Somit fallen in den Kammlagen der Mittelgebirge wieder Schneeflocken. Auch die weiteren Aussichten geben wenig Hoffnung auf Besserung.
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