Tokio (AP) Nach einer dramatischen Zunahme von Selbstmorden auf Bahngleisen in Japan soll blaues Licht Lebensmüde künftig von ihrer Tat abhalten. Seit Anfang November hängen auf der Yamanote-Linie in Tokio, die täglich acht Millionen Fahrgäste befördert, blaue LEDs, die die Bahnsteige in ein unwirkliches Licht tauchen. Umgerechnet 112.000 Euro hat sich Eastern Japan Railway die Ausstattung kosten lassen. Auch andere Bahnbetreiber setzen auf Blau. Diesen Artikel weiter lesen
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Einen wissenschaftlichen Beweis für die Wirkung von Licht auf suizidgefährdete Personen gibt es zwar nicht. Farbpsychologen wie Mizuki Takahasi sind aber überzeugt, dass blaues Licht beruhigt, da man es mit dem Himmel und dem Meer verbindet. Im vergangenen Jahr haben sich in Japan fast 2.000 Menschen umgebracht, indem sie sich vor einen Zug warfen.
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