Teheran/Washington (AP) Am Rande einer Demonstration zum 30. Jahrestag der Besetzung der US-Botschaft in Teheran ist es am Mittwoch zu Zusammenstößen mit Anhängern der Opposition gekommen. Augenzeugen berichteten, dass die Polizei auf einem zentralen Platz der iranischen Hauptstadt mit dem Schlagstock gegen regierungsfeindliche Demonstranten vorgegangen sei. Vor dem Gebäude der ehemaligen US-Botschaft versammelten sich mehrere tausend Demonstranten zu einer antiamerikanischen Demonstration. Diesen Artikel weiter lesen
US-Präsident Barack Obama sagte am Dienstag in Washington, die Ereignisse vor 30 Jahren hätten die USA und den Iran auf einen «Pfad der anhaltenden Verdächtigungen, des Misstrauens und der Konfrontation» geführt. Heute gelte es, diesen Weg zu verlassen. Seine Regierung strebe Beziehungen auf der Grundlage des gegenseitigen Interesses und des wechselseitigen Respekts an. «Jetzt ist es für die iranische Regierung an der Zeit zu entscheiden, ob sie sich weiter auf die Vergangenheit konzentrieren will oder ob sie die Entscheidungen trifft, die die Tür zu mehr Chancen, Wohlstand und Gerechtigkeit für ihr Volk öffnet.»
Am 4. November 1979 stürmte eine Gruppe von iranischen Studenten die US-Botschaft in Teheran. 444 Tage lange wurden 52 Diplomaten als Geiseln festgehalten. Der damalige US-Präsident Jimmy Carter reagierte mit Sanktionen gegen den Iran, dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen und einer missglückten militärischen Befreiungsaktion im April 1980. Erst im Januar 1981 wurden die Geiseln nach algerischer Vermittlung freigelassen.
© 2009 The Associated Press. Alle Rechte Vorbehalten - All Rights Reserved




Frankfurt/Main (AFP) - Der langjährige Moderator der ARD-"Tagesthemen", Ulrich Wickert, hat die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF als inhaltlich und sprachlich schlecht kritisiert.
Flusspferde töten Krokodil