Berlin (AP) Der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle, kann sich eine Zusammenarbeit mit der isländischen Sängerin Björk gut vorstellen. «Sie ist eine Person, die mit etwas herauskommen könnte, das eine Zusammenarbeit möglich machen könnte. Wer weiß», sagte der 54-jährige britische Dirigent im AP-Interview. «Wirklich intelligente Musiker in der Popmusik, Musiker wie Björk, nehmen Einflüsse von allen Musikarten auf», lobte er die 44-Jährige, die unter anderem Pop, Folk, Trip Hop, Jazz und auch klassische Musik macht. Diesen Artikel weiter lesen
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Rattle, der seinen Vertrag als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker vergangene Woche bis 2018 verlängerte, zeigt sich offen auch für weitere Cross-over-Projekte. Bereits in naher Zukunft steht ein Projekt mit dem Jazzmusiker Wynton Marsalis und dessen Bigband an. Start dafür sei im Juni. «Es wird ein Orchesterstück mit einem Tanzprojekt verbinden», sagte Rattle.
In Planung sei zudem die Zusammenarbeit mit südafrikanischen Musikern - allerdings erst nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. «Wir werden in einigen Jahren nach Südafrika gehen und versuchen, ein Stück zu machen, bei dem die einheimischen Musiker mitmachen - all diese außerordentlichen Virtuosen», sagte Rattle.
Der Dirigent betonte, es sei keine gute Idee, nur zwei verschiedene Kulturen zusammenzupacken, um den Verkauf anzukurbeln. Das funktioniere auch meist nicht. «Aber klassische Musik ist heutzutage eine solch vielfarbige Bestie. Die jungen Komponisten hören einfach alles», fügte er hinzu.
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