Frankfurt/Main (AP) Der Frankfurter IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild hat die Entscheidung von General Motors, Opel nicht zu verkaufen als schweren Fehler bezeichnet: «Opel ist in Gefahr», sagte Schild der Nachrichtenagentur AP am Mittwoch. Beschäftigte und europäische Regierungen müssten nun damit rechnen, dass der US-Konzern versuche, sie in einen neuen Standortwettbewerb zu treiben. Diesen Artikel weiter lesen
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«Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen», sagte Schild. Die Bereitschaft der Bundesregierung, für einen neuen Investor Staatsbürgschaften bereit zu stellen und der Wille der Beschäftigten, für eine Sanierung auf Lohn zu verzichten, habe bei GM offenbar Begehrlichkeiten geweckt. Dass der Verkauf an Magna nun gestoppt werde, sei ein «unwürdiger Umgang mit den Akteuren». Schild betonte, auch bei einer Sanierung unter Regie von GM dürfe es keine Werksschließungen und keine betriebsbedingten Kündigungen geben.
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