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Computer & Cyberspace Listen machen Twitter intelligenter

Frankfurt/Main (AP) Ordnung ins Twitter-Chaos: Jeder kann seine Kontakte jetzt in Listen sortieren und den endlosen Strom von Mitteilungen filtern, um die interessanten Informationen aus dem Netzrauschen zu fischen. Bislang musste man dafür zu Anwendungen wie TweetDeck greifen. Diesen Artikel weiter lesen

Twitter-Listen bringen Ordnung in die Reihen der Kontakte, deren Mitteilungen man mit einem Mausklick auf «Follow» abonniert hat. So lassen sich etwa Listen für Berufliches, fürs Hobby oder für Freunde einrichten. Auch Kontakte, deren «Follower» man nicht ist, können in eine Liste aufgenommen werden. Ruft man eine Liste auf, sieht man auf einen Blick alle Tweets der dort geführten Kontakte.

Jeder Twitterer kann Listen erstellen - entweder ganz privat für den eigenen Überblick oder auch öffentlich. Dann ist es auch möglich, einer Liste zu folgen. So kann man deren Beiträge aufrufen, ohne gleich bei jedem Mitglied einer Liste zum «Follower» zu werden.

Das Profil der Twitterer zeigt an, auf wievielen Listen diese Person erscheint. Der bislang auf die Zahl der «Follower» konzentrierte Jahrmarkt der Twitter-Eitelkeiten bekommt damit eine weitere Währung. Zugleich wird die Vernetzung der Twitterer noch dichter, wenn man sehen kann, auf welchen Listen ein Twitterer überall geführt wird. Für Anwendungen rund um Twitter bieten sich ebenfalls neue Möglichkeiten - wahrscheinlich wird es schon bald Programme für das Verwalten der vielen Listen geben.

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