Frankfurt/Main (AP) «If there`s something strange in your neighbourhood. Who you gonna call? Ghostbusters!» Mit diesem Spruch warben die Geisterjäger in den 80er Jahren in zwei Kinofilmen für ihr Geschäft. Die Filmhelden Dr. Peter Venkman, Dr. Raymond «Ray» Stantz und Dr. Egon Spengler sind bis heute bekannt. Das Action-Spiel «Ghostbusters: The Video Game» startet zwei Jahre nach dem letzten Film, der Spieler heuert darin als hoffnungsvolle Nachwuchskraft bei der chaotischen Truppe an. Diesen Artikel weiter lesen
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Die Ghostbusters bekämpfen jede paranormale Bedrohung in New York. Geister, Dämonen, Dunsterscheinungen, Erscheinungen und Spektralwesen jeder Art gehören zum Alltag des Quartetts. Weil immer mehr Aufträge eintreffen, brauchen unsere Helden Unterstützung und das ist die Stunde des Spielers. «Werde Mitglied der Ghostbusters und hilf den furchtlosen Vier, die Welt zu retten», heißt es in der Spielanleitung. «Wie sich herausstellt, haben sie es nämlich mit einer viel größeren Gefahr zu tun, als sie anfänglich annehmen. Schultere Deinen Protonenpack und stürze Dich in ein großartiges Abenteuer!»
Damit sich der Spieler in der Welt der Spektralwesen orientieren kann, gibt es am Anfang ein Tutorial. Hier erfährt man, wie man mit dem Protonen-Strahl auf die Jagd geht und die Geister gekonnt in die Falle befördert. Zur Ausbildung gehört auch der Umgang mit dem PKE-Meter, der im Spiel eine wichtige Rolle spielt. Damit lassen sich Geister aufspüren und man findet heraus, welche Schwachstelle sie haben.
Alte Bekannte wie Slimer und der Marshmallow-Mann
An jeder Ecke der Stadt warten alten Bekannte wie Slimer oder der Marshmallow-Mann. Überhaupt spielt Schleim eine wichtige Rolle in der Geschichte. Coole Sprüche und das Aussehen der Charaktere passen wunderbar zu der filmischen Vorlage. Die einzelnen Level sind so umgesetzt, dass man sich zeitweise wie im nicht gedrehten dritten Teil der Geschichte fühlt.
Leider ist die Jagdzeit auf die Spektralwesen mit etwa zehn Stunden ein wenig kurz ausgefallen und auch die Abwechslung könnte etwas größer sein. Die Arbeit mit dem zappelnden Protonenstrahl verlangt etwas Übung und unterscheidet sich ein wenig von der klassischen Ballerei in Actionspielen.
Im Verlauf der Handlung kann der Protonenpack mit weiteren Schussfunktionen ausgestattet werden. Für jedes gefangene Gespenst gibt es Geld, das der Spieler in Verbesserungen seiner Ausrüstung stecken kann. Allerdings wirkt sich die Auswahl nicht immer entscheidend aus, da die Geister nur selten eine bestimmte Vorgehensweise erfordern.
Vertonung mit Originalstimmen und -Soundtrack
Optik und Grafik sind sehr eindrucksvoll umgesetzt. Dank der eingesetzten «Velocity-Engine» ist eine Interaktion mit fast allen Objekten möglich, was auch die Zerstörung der Gegenstände einschließt. Die manchmal langen Ladezeiten trüben das Spielvergnügen allerdings ein wenig.
Für eine tolle Atmosphäre sorgt die Vertonung mit den Originalstimmen und dem Soundtrack aus den Filmen. In der englischen Fassung sind die Stimmen von Bill Murray und Dan Aykroyd zu hören. In der deutschen Version geben die originalen Synchronsprecher ihre passenden Kommentare ab. Ghostbusters ist ein unterhaltsames Action-Spektakel mit viel Humor und kleinen Schwächen.
Die Geisterjäger erwarten einen Windows-PC (ab XP) mit einem Doppelernprozessor (Core 2 Duo), 2 GB Arbeitsspeicher und eine 3D-Grafikkarte mit 512 MB RAM. Im Vertrieb von Atari kostet das von Terminal Reality entwickelte Spiel rund 50 Euro. Freigegeben ist es für Spieler ab zwölf Jahren.
http://www.ghostbustersgame.com/
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