Rom (AP) Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat Medienberichten zufolge eine Verschiebung der Wiederaufnahme seines Korruptionsprozesses beantragt. Berlusconi wird Steuerbetrug im Zusammenhang mit dem Kauf von Fernsehrechten durch seinen Konzern Mediaset vorgeworfen. Der Regierungschef hat alle Vorwürfe zurückgewiesen. Diesen Artikel weiter lesen
Wegen eines Immunitätsgesetztes, das inzwischen vom obersten italienischen Gericht für ungültig erklärt wurde, war das Verfahren ausgesetzt. Eine Anhörung war für den 16. November angesetzt. Anwälte Berlusconis erklärten aber laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Apcom, der Regierungschef könne wegen des Welternährungsgipfels in Rom zu diesem Zeitpunkt nicht nach Mailand kommen. Beim Gericht in Mailand wurde deshalb ein Antrag auf Verschiebung des Prozesses eingereicht, wie die Agenturen Apcom und Ansa meldeten.
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