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Kurs der iranischen Atom-Politik weiter unklar

Wien/Kuala Lumpur (AP) Der Kurs des Irans in der Frage seines Atomprogramms bleibt weiter unklar. Offen ist noch immer, ob der Iran bereit ist, große Teil seines schon angereicherten Urans zur weiteren Verarbeitung ins Ausland zu bringen. Außenminister Manutschehr Mottaki sagte am Montag, vermutlich werde eine «technische Kommission» eingesetzt, um den jüngsten internationalen Vermittlungsvorschlag zu prüfen. In Wien erklärte am gleichen Tag der Vertreter Irans bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), sein Land wolle im Ausland fertige Brennstäbe für einen Forschungsreaktor kaufen. Diesen Artikel weiter lesen

Der Iran sei bereit, den Brennstoff von jedem möglichen Anbieter zu kaufen, erklärte Ali Asghar Soltanieh in Wien. Soltanieh wich dabei einer direkten Antwort auf die Frage aus, ob das bedeute, dass der Iran den internationalen Plan zurückweise und sein angereichertes Uran nicht außer Landes bringen wolle. Um zu verhindern, dass der Iran sein Uran noch weiter anreichert bis er es für Atomwaffen benutzen könnte, hat die IAEA vorgeschlagen, dass er einen Großteil seines niedrig angereicherten Urans zur Weiterverarbeitung nach Russland liefert, um Brennstäbe für seine Atomkraftwerke zu erhalten. Mit dem Rest könnte keine Atombombe herstellt werden.

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