Marrakesch (AP) Im Atomstreit mit dem Iran hat US-Außenministerin Hillary Clinton die Führung in Teheran erneut aufgefordert, den internationalen Vermittlungsvorschlag anzunehmen. Der Vorschlag werde nicht mehr geändert, sagte Clinton am Montag auf einer Pressekonferenz in der marokkanischen Stadt Marrakesch. Mit einem Ja zu der Initiative würde der Iran zeigen, dass er sich gegenüber dem Rest der Welt nicht längern isolieren wolle, erklärte die Ministerin. Diesen Artikel weiter lesen
Um zu verhindern, dass der Iran sein Uran noch weiter anreichert bis er es für Atomwaffen benutzen könnte, hat die IAEA vorgeschlagen, dass er einen Großteil seines niedrig angereicherten Urans zur Weiterverarbeitung nach Russland liefert, um Brennstäbe für seine Atomkraftwerke zu erhalten. Mit dem Rest könnte keine Atombombe herstellt werden.
Der iranische Außenminister Manutschehr Mottaki sagte am Montag, vermutlich werde eine «technische Kommission» eingesetzt, um den Vermittlungsvorschlag zu prüfen. In Wien erklärte am selben Tag der Vertreter Irans bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), sein Land wolle im Ausland fertige Brennstäbe für einen Forschungsreaktor kaufen.
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