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Väter lesen ungern vor

Berlin (AP) Vier von fünf Vätern lesen ihren Kindern selten oder gar nicht vor. Zu diesem Ergebnis kam eine gemeinsame Studie der «ZEIT», der Deutschen Bahn und der «Stiftung Lesen», die am Montag in Hamburg vorgestellt wurde. Diesen Artikel weiter lesen

Vor allem die Vorstellung, dass Mütter das Vorlesen übernehmen, hält Väter von der Lektüre mit dem Nachwuchs ab. «Es genügt, wenn einer von uns beiden vorliest, und das ist meistens meine Frau», erklärten 55 Prozent der befragten Nicht-Vorleser. Ebenso viele gaben an, dass ihnen die Zeit zum Vorlesen fehle. Mehr als ein Drittel behaupteten: «Meine Frau kann viel besser vorlesen.»

Trotz Vorlese-Müdigkeit gaben mehr als drei Viertel der Befragten an, dass Vorlesen wichtig für die Entwicklung von Kindern sei. Laut Studie stehen bei Vätern Draußen-Spielen und Herumtoben höher im Kurs. Mit Vorlesen assoziieren sie die Einschlaf-Situation.

Anlass der Studie «Warum Väter nicht vorlesen» ist der bundesweite Vorlesetag am 13. November, den die Deutsche Bahn AG sponsert. Schon in den vergangenen beiden Jahren wurden Eltern und Kinder zum Vorlese-Klima in der Familie befragt.

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