Berlin (AP) Der neue Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat im Zusammenhang mit dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr erstmals von «Krieg» gesprochen. Er verstehe jeden Soldaten, der sage, in Afghanistan herrsche Krieg, sagte der CSU-Politiker der «Bild»-Zeitung. Diesen Artikel weiter lesen
«Der Einsatz in Afghanistan ist sei Jahren auch ein Kampfeinsatz. Wenigstens in der Empfindung nicht nur unserer Soldaten führen die Taliban einen Krieg gegen die Soldaten der internationalen Gemeinschaft», sagte Guttenberg.
Zwar besage das Völkerrecht, dass Krieg nur zwischen Staaten stattfinden könnten. Er glaube aber nicht, dass ein Soldat Verständnis habe für «notwendige juristische, akademische oder semantische Feinsinnigkeiten».
Außerdem erklärte Guttenberg, er halte auch eine auf sechs Monate verkürzte Wehrpflicht für «sinnvoll und nutzbringend». Außerdem werde sie zu mehr Wehrgerechtigkeit führen, sagte er weiter.
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