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Wichtige Wirtschaftsnationen erholen sich laut Studie von der Krise

München (AP) Nach der tiefen Krise stehen die Zeichen in den weltweit wichtigen Wirtschaftsnationen einer Studie zufolge wieder auf Wachstum. Die Länder in der Eurozone, die USA, China und Japan hätten die konjunkturelle Talsohle verlassen, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Studie der Beratungsfirma Deloitte. «Die großen Volkswirtschaften der Welt beginnen, sich zeitgleich von der Krise zu erholen, wobei dies fast überall durch staatliche Maßnahmen und die zunehmende Nachfrage aus Asien gestützt ist», hieß es. Diesen Artikel weiter lesen

Der Aufschwung sei aber gefährdet. «Noch hat sich die Lage an den Kreditmärkten nicht komplett entspannt, die Banken vergeben weiterhin nur wenig Kredite.» Auch die Inflationsgefahr sei nicht gebannt. In der Eurozone sorgten die stabile Binnennachfrage und gestiegene Exporte für Wachstum, hieß es in der Studie.

Auch in den USA zeichne sich dank staatlicher Hilfsmaßnahmen eine Erholung ab. Allerdings sei dort die Gefahr von Bankenpleiten noch immer hoch. Zudem seien die privaten Haushalte enorm verschuldet. Die Inflationsgefahr sei nicht zuletzt wegen des schwachen Dollars hoch. China bleibe - nicht zuletzt wegen massiver staatlicher Eingriffe - die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft der Welt, hieß es in der Studie weiter. Auch in Indien und Japan zeige die Entwicklung nach oben. In Japan sei jedoch die Binnennachfrage sehr schwach.

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