Berlin (AP) Verbraucher- und Umweltverbände haben eine klare Einordnung von Elektrogeräten in die Effizienzklassen A bis G gefordert. Damit reagierten sie am Montag in Berlin auf Pläne der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft, die bestehenden Klassen um die Zusatzklassen A+ bis A+++ zu erweitern. Diesen Artikel weiter lesen
Damit würden die Unklarheiten fortgeschrieben, die es bereits bei der Kennzeichnung von Kühlgeräten gebe, kritisierten der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Ein weiteres Problem sei, dass es wegen des technischen Fortschritts kaum noch Elektrogeräte der Klasse B oder schlechter gebe. Damit verliere die Klasse A an Aussagekraft.
Kommission, Rat und Parlament der Europäischen Union wollen am (morgigen) Dienstag über die Neugestaltung des Energieeffizienzlabels beraten. Die Umwelt- und Verbraucherverbände fordern, die bekannte A- bis G-Skala beizubehalten und sie regelmäßig zu aktualisieren. Mindestens alle drei bis fünf Jahre sollten die Produkte den technischen Entwicklungen folgend neu eingestuft werden, verlangten sie. Auf die beste Klasse dürften dabei maximal 20 Prozent der Geräte entfallen.
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