Sevilla - Bleibtreu und Kross für Europäischen Filmpreis nominiert Diesen Artikel weiter lesen
Die deutsch-britische Literaturverfilmung «Der Vorleser» ist für den Europäischen Filmpreis nominiert worden. Die Produktion geht in der Kategorie Europäischer Film ins Rennen, wie die European Film Academy (EFA) am Samstag in Sevilla bekanntgab. Hoffnung auf die Auszeichnung als bester Europäischer Schauspieler können sich unter anderen Moritz Bleibtreu für seine Rolle in «Der Baader Meinhof Komplex» und David Kross machen, der in «Der Vorleser» an der Seite von Kate Winslet die Titelrolle im jugendlichen Alter spielt. In gleich vier Kategorien wurde das Drama «Das weiße Band» des österreichischen Regisseurs Michael Haneke nominiert. Der Europäische Filmpreis wird am 12. Dezember in Bochum verliehen. -AP-
Berlin - Heidi Klum machte Gottschalk in den USA bekannt
Heidi Klum hat sich bei Thomas Gottschalk dafür revanchiert, dass sie in seiner RTL-Sendung «Model 92» mit 18 Jahren entdeckt wurde. «Sie hat mir zum Durchbruch im US-Fernsehen verholfen, weil man mich als ihren Entdecker für ihre TV-Biography interviewt hat», sagte Gottschalk der «Bild am Sonntag». Diese Sendung laufe in den Vereinigten Staaten «rauf und runter. «Heidi ist in den USA wirklich ein Star.» Allerdings ist sie nicht sein Frauentyp. «Ich habe und hatte schon immer einen etwas anderen Frauengeschmack. Heidi war für mich damals eher eine bildhübsche Sportstudentin als ein zukünftiges Model», sagte der 59-Jährige. -AP-
Hamburg - Agassi mochte Becker nicht
Andre Agassi hat in seiner Zeit als Tennisprofi Abneigung gegen seinen Rivalen Boris Becker empfunden. Das sagte der 39-jährige US-Amerikaner, der acht Grand-Slam-Titel gewann und seine Karriere 2006 beendete, in einem Gespräch mit dem «Spiegel». Nach seinem Sieg über Agassi 1995 im Halbfinale hatte Becker gesagt, sein Kontrahent sei elitär, unbeliebt unter den Kollegen und bekomme von Turnierdirektoren eine Sonderbehandlung. Agassi sagte nun, dies sei «am allerschlimmsten» gewesen. «Es war sehr persönlich, es ließ eine tiefe Wunde zurück.» -AP-
Arcadia - Dennis Hopper leidet seit neun Jahren an Krebs
US-Schauspieler Dennis Hopper kämpft nach eigenen Angaben schon seit neun Jahren gegen Prostatakrebs. Zurzeit sei alles in Ordnung, sagte der 73-Jährige bei einem Pferderennen am Samstag in Kalifornien. Er wird an der University of Southern California mit einem neuen Therapieverfahren behandelt. Sein Manager hatte die Krebsdiagnose erst Ende Oktober bekanntgegeben. Der «Easy Rider»-Star hat kürzlich die Dreharbeiten für die zweite Staffel der Fernsehserie «Crash» beendet und arbeitet an mehreren Filmprojekten. Anfang Oktober wurde er im Krankenhaus wegen Austrocknung behandelt. AP-
Berlin - Schauspieler Günter Naumann ist gestorben
Der vor allem als Star der DDR-Krimiserie «Polizeiruf 110» bekannte Schauspieler Günter Naumann ist gestorben. Das sagte seine Frau Christa dem «Berliner Kurier». Naumann wäre am 17. November 84 Jahre alt geworden. Er erlag dem Bericht zufolge am Freitag in einem Berliner Krankenhaus einem multiplen Organversagen. Er sei schon seit Juni in der Klinik gewesen und habe zwei Herz-Operationen und mehrere weitere Eingriffe hinter sich gebracht, sagte die Witwe. In elf Folgen der Krimiserie «Polizeiruf 110» ermittelte Naumann Ende der 80er Jahre und über die Wende hinaus als Hauptmann Beck. Der Schauspieler wurde mit seiner Rolle in der DDR-Kultserie «Zur See» populär. Der in Chemnitz geborene gelernte Betonbauer begann ein Architekturstudium, ehe er in den Kriegsdienst einberufen wurde. Ab 1950 absolvierte er in Leipzig eine dreijährige Ausbildung zum Schauspieler. 1957 holte ihn Helene Weigel ans Berliner Ensemble. 1982 erhielt er den Nationalpreis der DDR. -AP-
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